25. April 2026. „Die Riesenseifenblasen.“ – „Das Dosenwerfen.“ – „Die Murmelbahn!“ – „Das Samenkugelnbasteln für bunte Blumen im Sommer.“ – „Nee, nee, nee, das Seilspringen!“ Was das beste Spielangebot auf dem Schulfest zum Jubiläum des 125-jährigen Bestehens der KGS-Wiege an der Urnenstraße gewesen sein mag? Wird immer eine Geschmacksfrage bleiben. Als die Kinder am Montag nach dem Fest in den Pausen darüber diskutieren, ist jedenfalls klar: Jede und jeder hat etwas gefunden.




























Und alle tragen gemeinsam zum Gelingen des Geburtstags bei: Die Spiele hatten sich die Eltern passend zum Thema „Schule früher“ ausgedacht, sie betreuen auch die Stände, an denen die Kinder ihren Spaß haben. Auf der Bühne moderieren Schulleiterin Claudia Göbel und ihre Stellvertreterin Saskia Engels die Darbietungen aller Klassen an. Der Schulchor unter der Leitung von Ulrich Horst widmet sich unter anderem der „Alten Schule – altes Haus“, 1a und 1b singen vom „Lande Zimbi“, 1c und 1d bringen das „Jahreszeitenlied“ und den „Hummer“, 2a und 2b tanzen den „Boogie Belgique“ und 2c und 2d fordern auf zu: „Let’s dance“.


















Die Klassen 3c und 3d setzen Bühnentechnik bis unters Dach ein: Als sie Willi Ostermanns Klassiker „Kutt erop“ singen, steigt plötzlich Dampf aus dem obersten Schulfenster. „Guck mal, da brennt‘s?“, ruft ein Kind in der ersten Reihe, blickt nach oben und beobachtet den aufsteigenden Rauch. „Nein, nein“, antwortet die Mutter, „das benutzt man schon mal auf der Bühne, damit es toll aussieht. Das passt zum Lied. Hör mal, die singen über eine Frau Palm und bei der ist der Kamin verstopft, darum hat sie überall Rauch im Zimmer.“ – „Ach so!“, ruft das Kind und lacht.










3a und 3b tanzen eine „Reise durch die Welt der Musik“, die 3d bringt den „Maustanz“, 4a und 4b widmen sich der „Schule früher“ und 4c und 4d singen vom „Hätz an d’r Schull“. Auch die Vertreterinnen und Vertreter der Schulpflegschaft haben sich etwas ausgedacht: Sie zeigen eine Zeitreise durch verschiedene Epochen des Schullebens. Die Jekits-Klassen bekommen viel Applaus für ihre Chor- und Bläserdarbietungen. Bei der großen Tombola-Ziehung fiebern alle den richtigen Zahlen entgegen.





















Und dann gibt das Team das „Schullied“ unter der Leitung von Musiklehrerin Laura Holtbernd zum Besten. Singt vom Gemeinschaftsgefühl („in uns’rer Schule zählt das Wir“, „gemeinsam leben und beim Lernen alles geben“), von der Ortsverbundenheit („in Dellbrück, da sind wir daheim, es könnte nirgends besser sein“) und verspricht, die KGS sei „ein Ort, den du niemals vergisst“. Das Lied ist noch so neu, dass viele Mitarbeitende auf Textzettel spinksen. Nur beim Refrain, da heben sie den Blick und das Publikum schmettert rasch mit: „Ja, dat is oh-o, oh, oh, oh, oh, o-ho!“.




Und die Schulleitung dankt ganz ausdrücklich noch einmal der gesamten Schulgemeinschaft, der Pflegschaft, den Eltern, dem Kollegium, den Jekits-Lehrenden und denen, die Spenden für die Tombola oder das Kuchenbuffet gestiftet haben. Gemeinsam haben sie den Geburtstag der KGS-Wiege an der Urnenstraße zum Fest gemacht.
Verena Bettels