Im Sachunterricht haben wir das Thema Brücken bearbeitet. Wir haben verschiedene Brückenarten kennengelernt z.B. die Balkenbrücke, die Bogenbrücke und die Hängebrücke. Dazu haben wir auch Filme angeschaut.
Zum Schluss haben wir selbst Brücken gebaut. Wir haben tischweise in Teams gearbeitet. Jeder hat Materialien mitgebracht, z.B. Pappe, Klopapierrollen, Tesa, Eierkartons usw. Dann wurde gemeinsam gearbeitet. Die Brücken sollten über einen Fluss führen und stabil sein. Das haben wir dann auch mit Spielzeugautos und Fußgängerfiguren getestet. Am Ende waren wir zufrieden mit unseren Brücken. Diese haben wir dann auch unserer Patenklasse vorgestellt.
Kronkorken sammeln für einen guten Zweck – Dazu entschied sich die Klasse 4b im Februar und März im Rahmen ihrer Sozialkompetenzstunde. Frau Steinhausen stellte der Klasse das Projekt „Ländliche Entwicklung in Afrika – Hühner, Schweine oder Ziegen – Mit Kleinvieh in ein besseres Leben“ von Kolping International vor. Für dieses Projekt sammelt die Kolpingfamilie ‚Köln-Rund um Immendorf‘ Kronkorken in Kölner Gastronomien. Die gesammelten Kronkorken werden an Rohstoff- und Eisenhändler verkauft. Kronkorken bestehen zu 100 Prozent aus Weißblech und können recycelt werden. Von dem Erlös des Verkaufs der Kronkorken werden Kleinbauern in Afrika durch Spenden von Kleintieren und Saatgut unterstützt.
Immer mehr Kleinbauern in Afrika leiden unter den Folgen des Klimawandels. Extreme Dürre, Starkregen und Überschwemmungen zerstören die Felder und die Ernte. Hinzu kommt, dass die Böden der kleinen Felder ausgelaugt sind. Sie haben keine Nährstoffe mehr. Die Bauern brauchen Unterstützung und gute Ideen, damit sie genug ernten können. Tiere wie zum Beispiel Hühner, Kühe und Ziegen können den Bauern helfen. Tierdung sorgt nämlich als wertvoller Biodünger für eine doppelte Ernte. Dann können die Ernteüberschüsse verkauft werden. Oder sie werden weiterverarbeitet und bringen den Bauern regelmäßig Geld. Außerdem brauchen die Bauern hochwertiges Saatgut. In Schulungen lernen sie, wie die Böden vor Austrocknung geschützt werden können.
Durch die ertragreichere Ernte der Bauern können die Kinder der Bauern zur Schule gehen, da die Eltern das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen können. Um dieses nachhaltige Projekt zu unterstützen, zog die Klasse 4b mit Infomaterial und Sammelbehältern über die Dellbrücker Hauptstraße und informierte die dort ansässigen Gastronomen über das Projekt. Zahlreiche Café- und Restaurantbesitzer konnten von den Kindern motiviert werden, die Kronkorken zu sammeln. Ein paar Wochen später zog die Klasse erneut über die Hauptstraße und holte die gesammelten Kronkorken bei den Gastronomen wieder ab.
Anschließend übergaben die Kinder die gesammelten Kronkorken an das Ehepaar Rademacher von der Kolpingfamilie ‚Köln-Rund um Immendorf‘. Sie kümmern sich darum, dass die Kronkorken zur Sammelstelle der Kolpingfamilie kommen. Die Kinder waren sehr stolz auf ihre große und schwere Tasche mit den gesammelten Kronkorken. Insgesamt sammelten sie 22 Kilo Kronkorken und tragen damit einen wertvollen Beitrag für dieses wichtige Projekt bei. Die Klasse 4b möchte im Laufe der kommenden Monate erneut Kronkorken bei den Gastronomen abholen.
Sie möchten das Projekt auch unterstützen und ihre alten Kronkorken nachhaltig spenden?
Beim Schulfest am Samstag, den 25. April auf dem Schulhof des Standorts Urnenstraße können Sie gesammelte Kronkorken spenden. Sammelstelle ist ein Bollerwagen mit einer Ziege, der sich in der Nähe des Getränkestandes befinden wird.
Die Füchse und Oktopoden der Klasse 2a und b, durften vier Tage, zu Gast in der Tigerklasse der Urnenstraße sein. Wir haben gespielt, getobt, gebastelt und gelacht. Jeder konnte überall an tollen Bastel-Aktionen in allen Klassen teilnehmen und neue Freundschaften schließen.
Die Klasse 1c/1d haben mit Moosgummiplatten gedruckt. Eine umfangreiche Hasenfamilie gebastelt und Kinderhände mit Ringen verschönert.
Die Kinder des Standortes an der Urnenstraße haben noch schöne Gläser gestaltet und kleine Vogelhäuschen gebastelt.
12.3.2026. Was möchten Seniorinnen und Senioren wohl gerne hören? Welche Geschichten mögen sie? Gedanken, die sich die Kinder der Koala-Klasse 4b in ihrer Schreibzeit im Rahmen des Deutsch-Unterrichts machen, als sie sich darauf vorbereiten, am 12. März eigene Texte im Morgencafé der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Joseph vorzulesen.
Im Rahmen ihres Referendariates beschäftigt sich die Autorin dieser Zeilen mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz: BNE. Hinter den drei Buchstaben verbergen sich die 17 Ziele, auf die sich die Vereinten Nationen in ihrer Agenda 2030 geeinigt haben. Sie soll „Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln“ befähigen, wie es das Bundesbildungsministerium formuliert (Bildung für nachhaltige Entwicklung – BMBFSFJ), insbesondere auch Kinder sollen verstehen: „Mein Handeln hat Konsequenzen – nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann dazu beitragen, die Welt ein Stück weit zu verbessern.“ Auch im Bereich „Gesundheit und Wohlergehen“, zu dem die seelische Gesundheit zählt, die zum Beispiel gestärkt wird durch ein intaktes Miteinander. Gemeinsam statt einsam. Denn Einsamkeit, so stellt es das Bundesfamilienministerium im Einsamkeitsbarometer fest (Einsamkeitsbarometer 2024), ist ein wachsendes Problem in Deutschland, insbesondere im Alter. Und dagegen wollen die Koalas anlesen.
Die 19 Gäste des Morgencafés, es sind fast ausschließlich Seniorinnen und Senioren, hören, wie „Die Superomi“ in der Geschichte von Polly und Lotta ihrer Enkelin köstliche Kuchen backt, wie Kathrins „Zauberoma“ ihre Enkelin das Zaubern lehrt. Sophie liest im Pfarrheim an der Dellbrücker Hauptstraße vom „Wunder des Lebkuchenmannes“, Anna und Emilie erzählen die Abenteuer der „Zwillinge Polly und Holly“. Julia, Mila und Leonie haben sich Traumreisen ausgedacht, Entspannungsgeschichten, die gestressten Großstädtern kleine Fluchten aus dem Alltag bieten. Arthur und Minou führen als Moderationsduo durchs Programm, andere Schülerinnen und Schüler haben mit Sandra Steinhausen Programmhefte und kleine Geschenke für die Gäste des Cafés erstellt. Mutmachsprüche und Glücksbotschaften verzieren die gebastelten Sterne, Sonnen, Glückskleeblätter und Herzen, die sie im Publikum verteilen, jeder bekommt ein kleines Stückchen Glück für daheim.
Eine Dame freut sich: „Oh, da habe ich gleich eine kleine Aufmerksamkeit zum Mitnehmen!“ Eine andere hört bei den Kindern nach, ob sie die Geschichten wirklich selbst geschrieben hätten. Einer Zuhörerin entfährt bei der Geschichte der backenden Superomi: „Ich kann auch backen!“ Und einige der Formulierungen in den Moderationen, etwa „jetzt geht’s heiter weiter mit …“ rufen das erwünschte Gelächter im Publikum hervor.
„Ich habe Rückmeldungen erhalten, die waren sehr positiv“, berichtet Hendrina Osten hinterher, mit ihrem Team aus Ehrenamtlichen organisiert sie monatlich das Morgencafé. „Das Vorlesen der selbst verfassten Geschichten vor einem fremden Publikum hat großen Eindruck hinterlassen. Die Moderation der Kinder, die selbst gestalteten Programmhefte und Geschenke haben die Veranstaltung komplett gemacht. Eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten!“
Als Dankeschön gibt’s Muffins (extra für die Kinder gebacken von Frau Osten) und Süßigkeiten. Und als die Koalas diese später teilen, denken sie über ihre Erfahrungen mit Menschen im Seniorenalter nach. Über Eis, das es bei den Großeltern gibt, die Oma, die sie über Jahre in der KiTa abgeholt hat, den Opa, mit dem es sich so schön Karten spielen lässt. Aber auch über die Uroma, die schon 102 ist und keine Freundinnen mehr hat, weil diese einfach nicht so alt geworden sind. Einige Kinder haben von Schmerzen im Alter gehört oder erlebt, dass Oma oder Opa traurig waren, wenn deren Lebenspartner verstorben ist. Und einige Koalas überlegen, ihren Großeltern einfach mal die eigene Geschichte vorzulesen.
Heute waren wir mit dem ganzen Standort der Urnenstraße beim Hänneschen-Theater.
Wir sind mit der S-Bahn über die Hohenzollernbrücke zum Haupt-bahnhof gefahren. Wir sind am Rhein entlanggelaufen. Auf dem Weg haben wir uns auch die Deutzer Brücke angeschaut. Sie ist eine Balkenbrücke – das wissen wir, weil wir gerade im Sachunterricht das Thema Brücken haben. Auf dem Platz vor dem Theater haben wir gefrühstückt und gespielt. Das Stück hieß Et Jeheimnis öm de Villa Schäl. Die Geschichte ging so: Der Schäl erbt eine Villa und will daraus ein Hotel machen. Darin wohnen noch der Gärtner, der Butler und das Zimmermädchen. Aber er kann es nícht, weil HEIKAJU in der Villa sein Unwesen treibt. Das ist ein Gespenst mit einem Totenkopf als Gesicht. Die vier Kinder Hänneschen, Röschen, Köbeschen und Bärbelchen machen sich auf den Weg, diesen Fall zu lösen. Irgendwann haben sie herausgefunden, dass der Butler Heinrich, das Zimmermädchen Käthe und der Gärtner Jupp den HEIKAJU gespielt haben, weil sie nicht wollten, dass Schäl die Villa abreißt und ein Hotel daraus baut. Am Ende taucht Tante Ambrosia als Geist auf und sagt zu Schäl: „Versprichst du mir, die Villa nicht abzureißen?“ Da antwortet Schäl: „Ja!“ und machte es wirklich nicht. Am Ende haben alle Puppen mit uns Zuschauern zusammen ein Lied gesungen. Dann hat uns eine Frau gezeigt, wie das Bühnenbild auf- gebaut ist und wie es hinter der Britz aussieht. Das ist die schwarze Wand, hinter der die Puppenspieler verschwinden. Das war ein richtig cooler Ausflug!