Wie schon im letzten Jahr hat die Urnenstrasse wieder bei der Weihnachts-Aktion der Kölner Tafel mitgemacht. Trotz Heizungsausfall und Auslagerung in die Thurner Strasse sind 29 Pakete zusammengekommen, die am Donnerstag, den 11.12. mithilfe der Viertklässler an die Verantwortlichen der Tafel übergeben wurden. Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Familien für ihre großzügige Spende!!!
1.12.2025. Laubbläser? Diese knatternden, manchmal stinkenden und immer, nun ja, nachbarschaftlich herausfordernden Gartengeräte, was die mit Weihnachtsbaumkugeln zu tun haben? Ist doch klar, das wissen seit dem 1. Dezember alle Schülerinnen und Schüler der KGS. Mit dem Laubbläser lässt sich prima der Weihnachtsbaum schmücken.
Das glauben Sie nicht? Tja, aber Dr. Sascha Ott, Physiker und Wissenschaftsjournalist, Schauspieler und Moderator, hat das in der Weihnachtsshow der Physikanten allen Kindern und den betreuenden Erwachsenen in der Turnhalle am Standort Thurner Straße bewiesen. 45 Minuten lang bekamen die Kinder einmal anderen Unterricht: Physik zum Mitmachen und Mitlachen. Und Weihnachtsbaumschmücken.
Der Laubbläser erzeugte einen Unterdruck, der saugte ein ganzes Röhrchen befüllt mit Weihnachtsbaumkugeln an, eine Kunststoffkugel nach der nächsten, und dann flogen sie rot-gelb-grün-blau-golden in Richtung Basketballkorb. Nur gut, dass Sascha, wie er sich den Kindern vorgestellt hatte, zwei Fänger in die Ecke gebeten hatte. Sie sammelten alle Kugeln wieder ein. „Wir müssen doch die Turnhalle sauber halten“, betonten die beiden und wollten Sascha auch noch Bescheid geben, dass er die Halle später bitte fegen solle. Den beiden war aufgefallen, dass das Publikum recht viel Schmutz vom Schulhof mit hineingetragen hatte. Ausnahmsweise durften die Kinder ihre Schuhe in der Halle anbehalten.
Besondere Ereignisse bedürfen eben auch mal besonderer Regeln. Und besonders, das war die Show. Sascha band seine Experimente in den Alltag der Kinder ein, stellte einen Bezug zu deren Lebensrealität her. Am mitgebrachten Mini-Weihnachtsbaum entzündete er etwa eine Magnesiumkerze. „Habt ihr so was Helles schon mal gesehen?“ – „Neeee!“, riefen die Kinder im Chor. „Habt ihr aber alle im Mäppchen.“ Nanu? Im Mäppchen? „Am Bleistift?“, fragte ein Mädchen. „Nee, am Spitzer. Die Klinge ist aus Magnesium, darum rostet sie nicht, bleibt dafür aber immer scharf, allerdings kann sie nicht brennen, das geht nur mit meinem Magnesium.“
Gelöscht werden mussten die Lichter am Mini-Weihnachtsbaum aber noch. Also – die regulären kleinen Kerzen. „Wer hilft mir?“ Ein Mädchen traute sich, blickte aber etwas ungläubig drein, als Sascha dem Kind eine anscheinend leere Flasche zum Löschen reichte. „Ist leer, ‘ne?“, fragte er. Das Mädchen nickte. „Aber es ist ja bald Weihnachten, die Zeit der Wünsche“, überlegte Sascha. „Ich wünsche mir einfach Wasser. Komm, wir probieren mal, ob das geklappt hat.“ Sie gossen aus der Flasche auf die Flammen – und löschten sie wirklich. „Wie geht das denn?“, wollte Sascha vom Publikum wissen. Ein paar Finger zeigten auf. „CO2“, antwortete ein Junge. Sascha nickte. „Stimmt, das atmet ihr alle aus, Kohlendioxid. Das befindet sich auch im Löschschaum der Feuerwehr.“
Es war Otts vierter Besuch an der KGS. Der Förderverein hatte die Show für alle Kinder der Schule gestiftet. „Sozusagen als Weihnachtsgeschenk für unsere Schülerinnen und Schüler“, erläuterte Schulleiterin Claudia Göbel, freute sich und bedankte sich für die tolle Chance, Kindern den Sachunterricht einmal anders zeigen zu können.
Auch mit Elli, dem Engelchen, das versehentlich in Saschas Wohnzimmer abgestürzt war, das er aber an der KGS mit Hilfe von heißer Luft („die ist leichter als kalte und steigt auf“) am Fallschirm bis an die Hallendecke fliegen ließ. Mit dem KGS-Symphonieorchester, das auf Röhrchen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielte („hört genau hin, je länger das Rohr, desto tiefer der Ton“). Und eben mit der Weihnachtsbaumschmuckmaschine. „Das dürft ihr zu Hause aber nicht nachmachen!“, warnte Sascha zwar immer wieder. Aber, liebe Lesende, vielleicht räumen Sie den Laubbläser ja besser doch außer Reichweite. Zumindest bis nach dem Fest.
Am 1. Dezember starteten wir wieder das jährliche Adventssingen vor dem Unterricht.
Jeden Montagmorgen werden die Klassiker wie „Dicke rote Kerzen“ oder “ In der Weihnachtsbäckerrei“ gemeinsam gesungen. Zum Start in diesem Jahr waren alle SchülerInnen und KollegInnen beider Standorte an der Thurner Straße und begannen diese Tradition gemeinsam.
Die Fuchsklasse 1c hat sich im September/ Oktober intensiv mit dem Thema „Mut schenken und stark werden“ beschäftigt. Dazu wurden in den ersten Wochen zwei Bilderbücher gelesen und im Kunstunterricht kreativ umgesetzt. So konnten die Kinder nicht nur eigene Mutmurmeln malen, sondern auch eine eigene Mutmurmel und selbst bemalte Mutsteine mit nach Hause nehmen. Auf diese Weise wurden alle Kinder in dieser für sie neuen Schul-Anfangszeit gestärkt und es konnte so manche Heimweh-Träne getrocknet werden!
Wir, die Löwenklasse 3A, hatten ein ganz besonderes Erlebnis: eine Lesung zum Buch Der Zauber der Tinte! Gemeinsam mit #lassmalesen hatten wir die Chance dieses Event auf die Beine zu stellen. #lassmalesen ist ein Projekt der der lit.COLOGNE und der lit.RUHR und wird durch das Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW unterstützt.
Zusammen mit Alessia Heider haben wir die Lesung richtig gut gemeistert. In der Vorbereitung hatten wir zwei Workshops. In einem haben wir etwas über Projektmanagement gelernt und besprochen, was wir alles für eine Lesung brauchen. Das war ganz schön spannend. Im zweiten Workshop ging es um Interviewtechniken und Moderation. Dort haben wir geübt, wie man gute Fragen stellt und vor anderen spricht.
Unsere Texte für die Lesung haben wir selbst geschrieben. Das war gar nicht so leicht, aber wir waren richtig stolz auf unsere Ergebnisse. Außerdem haben wir zusammen mit Frau Holtbernd ein Lied einstudiert, das wir bei der Lesung mit Instrumenten vorgetragen haben.
Die Lesung fand in der Kirche St. Norbert statt. Dort war die Atmosphäre besonders schön und ein bisschen geheimnisvoll – perfekt für eine Geschichte mit Zauber. Zu Gast waren einige Klassen und auch unsere Eltern.
Die Autorin Lissa Lehmenkühler hat uns aus ihrem Buch vorgelesen. Wir haben ganz leise zugehört und waren total gespannt. Danach durften wir ihr all unsere Fragen stellen, die wir vorher im Workshop vorbereitet hatten. Sie hat alles ganz toll erklärt. Zum Schluss konnten wir unsere Bücher sogar signieren lassen und mit der Autorin persönlich über unsere eigenen Geschichten sprechen. Das war richtig cool!
Diese Lesung werden wir bestimmt nie vergessen. Es war aufregend, lehrreich und hat uns ganz viel Spaß gemacht! Nun freuen wir uns schon riesig auf den zweiten Teil des Tintenabenteuers!