Ausflug ins Römisch-Germanische Museum

Wir haben am 1.6.16 einen Ausflug ins Römisch-Germanische Museum gemacht, weil wir im Sachunterricht das Thema „Römer“ behandeln. Unsere Führerin hieß Frau Michel. Sie hat uns erklärt, dass an der Stelle, an der jetzt das Museum steht, vor 1500 Jahren mal eine Villa sehr reicher Römer stand. Von dieser Villa ist nur der Fußboden des Essraums erhalten. Das ist ein Mosaikfußboden. Manche Stellen sind kaputt, aber weil man nicht weiß, wie es früher ganz ausgesehen hat, wollte man es nicht reparieren, um keine Fehler zu machen.
Nach dem Mosaik haben wir uns Reste von Schuhen aus der Römerzeit angesehen. Frau Michel erklärte, dass die Schuhe so gut erhalten sind, weil sie bis zur Ausgrabung mit Sand und Schlamm bedeckt waren und so kein Sauerstoff an das Leder herankam. Wir sahen Schuhe aus dickem Leder. Diese gehörten armen Römern. Deren Schuhe mussten lange halten. Und weil sie sehr viel zu Fuß gingen, waren die Schuhe aus sehr dickem Leder, damit sie nicht so schnell abnutzten. Die reichen Römer trugen Schuhe aus ganz dünnem Leder.

In der ersten Etage hat uns Frau Michel einen geschnitzten Stab aus Knochen gezeigt. Ganz lange Zeit wusste man nicht, wozu dieser Stab genutzt wurde. Frau Michel fand die Frage sehr spannend und hat dazu geforscht. Mit Hilfe von Bildern hat sie herausgefunden, dass der Stab der Stock eines kleinen Sonnenschirms war, den reiche römische Frauen bei sich trugen, um nicht von der Sonne gebräunt zu werden. Helle Haut war damals nämlich ein Zeichen von Reichtum. Sklaven hatten immer sehr dunkle Haut, weil sie ja den ganzen Tag draußen arbeiten mussten ohne Sonnenschutz.

Bei den Römern gab es auch schon öffentliche Toiletten. Die waren viel sauberer als heutzutage. Aber es gab keine Trennwände zwischen den Klos, man saß also direkt nebeneinander.
An einer Marmorstatue hat uns Frau Michel gezeigt, wie eine Toga aussah. Die Toga war das Kleidungsstück der reichen Römer. Es dauerte ungefähr 100 Tage, bis das Garn für eine Toga gesponnen war und danach musste sie ja auch noch gewebt werden.

David N. und Tristan, Klasse 4c

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