Thementag Lesen

Weil wir im Augenblick keine Ausflüge machen können, gibt es an unserer Schule in jedem Monat eine besondere Aktion in unseren Klassen. Im Oktober war dies der Thementag „Lesen“. 
In unserer Klasse, der 2c, haben wir mit einem Bilderbuch über Rosa Parks begonnen. Nach dem Vorlesen und einem Gespräch über Rosa Parks, ihr Leben und das Thema Rassismus haben wir Texte für unser Lerntagebuch geschrieben. Einige stellen wir euch hier vor:

Als Rosa Parks ein Kind war, da durfte Rosa nicht mit in den Bus, weil sie eine andere Hautfarbe hat. Und als sie erwachsen war, durfte sie im Bus sitzen, aber nur hinten. Und da hat ein Weißer gesagt: „Steh’ auf!“ (Lisa)

Ich würde alle anrufen und sagen: „Das geht so nicht! Nein, nein!“
Rosa Parks hat gesagt: „Das geht so nicht!“ Als Kind durfte sie den Schulbus nicht betreten, als Erwachsene schon, aber sie musste hinten sitzen. Und dann wollte ein Weißer sich da hinsetzen. Aber Rosa Parks sagte „Nein!“ Weil sie das gesagt hatte, musste sie ins Gefängnis. Sie war am Ende stark, wollte aber nicht Heldin genannt werden. (Emilia)

Rosa Parks hat alles gut gemacht, aber sie wurde trotzdem schlecht behandelt. (Carlos)

Ich finde, das, was Rosa Parks gemacht hat, ist sehr mutig. Und das, was die Weißen gemacht haben, war sehr ungerecht. (Alexandra)

Ich finde es gut, dass Rosa Parks sich für die Schwarzen eingesetzt hat. Als Rosas Oma und Opa die Geschichten erzählt haben, das fand ich schlimm, weil die Schwarzen als Sklaven benutzt wurden. Ich finde auch nicht okay, dass die schwarzen Kinder nie in den Schulbus durften. (Mia)

Rosa Parks hat die Welt verändert. Sie wollte, dass alle gerecht behandelt werden. Die Schwarzen wurden nämlich ungerecht behandelt. (Flo)

Rosa saß im Bus und dann wollte sich ein weißer Mensch auf ihren Platz setzen. Aber sie hat „Nein“ gesagt, weil das unfair ist. Dann ist sie ins Gefängnis gekommen.
Rosa hat das gut gemacht. Ich hätte mich nicht getraut, das zu machen. Jetzt ist alles gerecht. (Emma)

Ich finde es richtig toll, dass Rosa den Schwarzen geholfen hat. Ich würde das auch machen. Rosa hat sich für die Schwarzen eingesetzt, sie hat demonstriert und sie hat erreicht, dass sich die Regeln ändern. Es ist so passiert:
Rosa hat sich in den Bus gesetzt und der Busfahrer hat gesagt: „Rosa, du sollst aufstehen, ein Weißer will sich setzen.“ Rosa hat „Nein“ gesagt. Dann kam Rosa ins Gefängnis und hat gesagt: „Es reicht! Ich demonstriere!“ (Liska)

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