Autorenlesung in der Urnenstraße

Vergangenen Freitag kamen die älteren Schüler der KGS in den Genuss einer Autorenlesung von Christian Tielmann aus seinem Buch „Die Inselschüler – Gefahr im Watt“:

Ich finde das Buch „Die Inselschüler – Gefahr im Watt“, geschrieben von Christian Kielmann, toll, weil es lustig und zugleich spannend ist. In dem Buch erzählt Emil in der Ich-Form von seiner 4. Klasse. Er und seine Mitschüler (sie werden die Inselschüler genannt) haben im Schuljahr schon drei Lehrer gehabt. Keiner hat es lange bei ihnen ausgehalten. Doch dann kommt der seltsame Lehrer Hampe. Er befiehlt seinen Schülern in der ersten Stunde, dass sie ihre Stundenpläne wegwerfen sollen. Außerdem haben sie jeden Tag nur bis 12.00 Uhr Schule. Bei einem Streit im Klassenzimmer schlägt Bruno Leon so fest auf die Nase, dass er zum Arzt muss. Herr Hampe sagt, dass er mit dem Rest der Klasse eine Wattwanderung machen möchte. Es ist sehr nebelig und die Klasse verläuft sich. Mit Schrecken stellen sie fest, dass sie auf einer Sandbank stehen. Dann kommt die Flut…

(Jakob, 4a)

Während der Lesung haben wir unsere Fragen und Herrn Tielmanns Antworten notiert und daraus eine Interview erstellt:

Wie viele Bücher haben Sie ungefähr geschrieben?
Um die 80.

Wie viele Seiten hatte Ihr kleinstes und dünnstes Buch?
24 Seiten, aber es ist ein Bilderbuch.

Wie hieß das erste Buch, das Sie geschrieben haben?
Das hieß „Bauer Beck fährt weg“.

Wie lange sind Sie schon Autor?
Weiß ich nicht genau.

Wie lange haben Sie an Ihrem längsten Buch geschrieben?
Das hat fünf Jahre gedauert.

Wie lange haben Sie für das Buch „Die Inselschüler – Gefahr im Watt“ gebraucht?
Drei Wochen.

Wie geht die Geschichte weiter?
Das sag ich nicht.

Wieso haben Sie uns das Buch nur halb vorgelesen?
Weil alle es kaufen sollen, um zu lesen, wie es weiter geht. (lacht)

Gibt es auch Leute, denen Ihre Bücher nicht gefallen?
Ja, die gibt es auch.

Wie heißt Ihr nächstes Kinderbuch?
Wir drei aus Nummer vier.

Zeichnen Sie auch die Bilder?
Nein, das machen Illustratoren.

Wie viele Seiten hat Ihr dickstes Buch?
426.

Schreiben Sie die Bücher mit der Hand?
Nein, mit dem Computer. Ich kann sonst meine eigene Schrift nicht mehr lesen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Bücher zu schreiben?
In der zweiten – dritten Klasse haben wir Gedichte gelesen. Darin hat der Autor alle Buchstaben groß geschrieben Ich war in der Schule gaaaanz schlecht in Rechtschreibung und da habe ich mir gedacht: Das ist mein Ding!

Vielen Dank, Herr Tielmann!
(Paula / Cora / Leonie / Linda / Aliyah, 4a)

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